Eine neuartige Wirkstoffgruppe, die über die Blockierung des Rezeptors CCR5 menschliche Wirtszellen vor einem Angriff des HI-Virus schützen kann, gilt als besonders viel versprechender innovativer Therapie-Ansatz der AIDS-Forschung. Das erklärten Aids-Spezialisten Prof. Norbert Brockmeyer und Univ-Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer von der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Ruhr-Universität im Vorfeld des AIDS-Kongresses, den die Deutsche und die Österreichische AIDS-Gesellschaft vom 1. bis 4. Juni 2005 in Wien veranstalten. Derartige innovative Wege sind nach wie vor gefragt, auch wenn bereits rund 20 HIV-Medikamente aus vier Substanzklassen verfügbar sind. Denn Resistenzen gegen die gängigen Wirkstoffe und Langzeit-Nebenwirkungen können die Anwendbarkeit der verfügbaren antiviralen Therapie einschränken.

(1.6.2005)

Pressemitteilung CCR5