Prim. Vetter: Geeignete Maßnahmen zur Verhinderung von Resistenzentwicklungen

Therapietreue, Resistenztestungen vor Beginn und im Verlauf der Behandlung und die Durchführung und Finanzierung von Medikamenten-Spiegelbestimmungen können die Entwicklung von Medikamenten-Resistenzen des HI-Virus verhindern helfen, berichteten Experten heute beim 10. Deutschen und 16. Österreichischen AIDS-Kongress in Wien. Als beispielhaft gilt ein Betreuungsprojekt des Wiener Otto Wagner-Spitals: Patienten, die von einer geschulten Adhärenz-Schwester betreut wurden, erreichten eine weit bessere Medikamententreue und in der Folge auch bessere therapeutische Ergebnisse. Resistenzen gegen die gängigen Wirkstoffe sind ein zentrales Problem der HIV-Therapie und können die Anwendbarkeit der verfügbaren antiviralen Therapie einschränken.

(1.6.2005)

Pressemitteilung Vorbildliches Patientenprojekt in Wien