Es sind nur wenige Fälle, doch sie wären fast alle vermeidbar: In Deutschland kommen immer wieder Kinder mit lebensbedrohlichen Virusinfektionen zur Welt, weil Schwangere nicht, wie in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen, auf das Immunschwächevirus HIV oder auf Hepatitis-B-Viren getestet werden. "Diese Infektionen sind vermeidbar oder können nach der Geburt behandelt werden. Darum sollten die Tests kein Tabuthema sein", mahnt Professor Klaus Vetter, Berlin, auf dem 55. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg.

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