122-prozentiger Infektionsanstieg bei Heterosexuellen – Immer mehr Frauen betroffen, Infizierte werden immer jünger

Mit dramatischen Zahlen warteten Experten heute beim 10. Deutschen und 16. Österreichischen AIDS-Kongress in Wien auf: Unter Heterosexuellen war in den vergangenen Jahren bei den HIV-Neuinfektionen ein dramatischer Anstieg von 122 Prozent zu verzeichnen. Bereits 40 Prozent der Infizierten sind Frauen, Betroffene werden immer jünger. Die Ursachen: Das Sexualverhalten entfernt sich wieder von den Regeln des „Safer-Sex“. Ein weiteres Problem ist der verbreitete „Therapieoptimismus“: HIV/AIDS ist und bleibt aber eine unheilbare, wenn auch gut behandelbare chronische Infektion. Auch die häufig sehr späte Diagnose der Erkrankung bringt große Risiken mit sich.

(1.6.2005)

Pressemitteilung Zahlen und Fakten