Die Zahl der HIV-Infizierten in Europa, die von ihrer Infektion nichts wissen, liegt bei ca. 50% (in Deutschland ca. 25 bis 30%). Auch die Anzahl derer, die erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium Zugang zu medizinischer Versorgung haben ist hoch. Jedoch bietet eine frühe Diagnose und somit ein früherer Therapiebeginn nicht nur die Chance einer besseren Prognose, sondern führt auch, und das ist der zweite wichtige Aspekt, zu einer potentiell deutlichen Reduzierung der Zahl der Neuinfektionen.

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Vor diesem Hintergrund initiierte im November 2007 AIDS Action Europe und WHO Europe eine europaweite Konferenz. Unter dem Titen HIV in Europe 2007: Working tohether for optimal testing and early care trafen sich zum erstem mal die führenden Vertreter aller europäischen HIV stakeholders, darunter führende HIV-Behandler und Forscher, Anwälte, Mitglieder aus dem öffentlichen Gesundheitswesen sowie Vertreter von Pflegeberufen und Betroffenenorganisationen, um über Konzepte für HIV-Teststrategien und eine frühere Versorgung von HIV-Patienten in ganz Europa zu diskutieren. Nach der Konferenz formte HIV in Europe zu einer Initiative (www.hiveurope.eu) und Prof. Jürgen Rockstroh wurde Mitglied des Präsidiums.

Vom 02. bis 3. November 2009 fand nun in Stockholm die Folgekonferenz statt. Die Seminare der Konferenz wurden live im internet übertragen. 

Auch nach der Konferenz stehen Ihnen alle Veranstaltungen zur Verfügung unter http://bambuser.com/channel/HIVinEurope


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Die "HIV in Europe" Initiative präsentiert die Ergebnisse der Stockholmer Folgekonferenz am 13.11.2009 auf der 12th European AIDS Conference/EACS (Lunch Session: "Progress Towards Optimal Testing and Earlier Care ", 12:45-13:45 Uhr, Europasaal, www.eacs-conference2009.com)