07.09.2010
In der Septemberausgabe der "HIV & More" können Sie Aktuelles aus der DAIG nachlesen...
31.08.2010
Auf der XVIII. Internationalen Welt-Aids-Konferenz in Wien haben die Deutsche AIDS-Gesellschaft, die Deutsche AIDS-Hilfe, der Positive Dialog aus Österreich und die Schweizer Organisation LHIVE am 22. Juli 2010 eine gemeinsame Erklärung zur aktiven Einbindung der deutschsprachigen Communities in den Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress unterzeichnet. Diese „Wiener Prinzipien“ legen die Beteiligung der Communities an den Kongressgremien erstmals konkret fest und setzen damit die „Genfer Prinzipien“ von 1998 und die „Essener Erklärung“ aus dem Jahr 1999 als praxisnahe verlässliche Vereinbarung um.
Nature Medicine |
05.02.2010
Ergebnisse eines von der DAIG geförderten HIV/AIDS-Forschungsprojekte sind in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine publiziert worden (Kühl et al. Nat Med. 2010;16;155-156). Die Wissenschaftler um Stefan Pöhlmann und Georg Behrens von der Medizinischen Hochschule Hannover, die die Förderung der DAIG 2008 erhalten hatten, widerlegen in ihrer Veröffentlichung die Beobachtungen einer amerikanischen Arbeitsgruppe aus dem Jahr 2008 über die Funktion von calcium-modulating cyclophilin ligand (CAML).
10.12.2009
Die deutsche HIV-Forschung hat in den vergangenen Jahren erfreuliche internationale Beachtung und Annerkennung erlangt. Einerseits haben grundlagenorientierte Wissenschaftler durch Publikationen in renommierten Zeitschriften und innovative Konzepte zum Renommee der bundesdeutschen HIV-Forschung beigetragen. Andererseits hat das Kompetenznetzwerk HIV/AIDS, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), große Anstrengungen unternommen, um mit dem Aufbau einer umfassenden Patientenkohorte den Anschluss an das internationale Niveau auf diesem Gebiet nicht zu verlieren.
Stockholm, 02.-03.11.2009 |
30.11.2009
Die Zahl der HIV-Infizierten in Europa, die von ihrer Infektion nichts wissen, liegt bei ca. 50% (in Deutschland ca. 25 bis 30%). Auch die Anzahl derer, die erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium Zugang zu medizinischer Versorgung haben ist hoch. Jedoch bietet eine frühe Diagnose und somit ein früherer Therapiebeginn nicht nur die Chance einer besseren Prognose, sondern führt auch, und das ist der zweite wichtige Aspekt, zu einer potentiell deutlichen Reduzierung der Zahl der Neuinfektionen.
10.11.2009
Die Bedingungen für den universellen Zugang zu HIV Prävention, Behandlung und Versorgung haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Mehr Menschen mit dem Risiko für eine HIV Infektion oder mit einer bereits bestehenden Infektion haben Zugang zu Beratung, Testung, Behandlung und Versorgung.
Es bleiben aber gegenwärtig weiterhin ca. 5 Millionen Menschen ohne Zugang zu Behandlung. Das Ziel Universeller Zugang 2010 scheint unerreichbar. Die Herausforderungen, diesen Zugang sicherzustellen, werden in Zukunft eher steigen. Dazu wird auch politische Lobbyarbeit notwendig sein.
Bonn, 28.10.2009 |
28.10.2009
Im April 2009 ist ein neues Influenzavirus A (H1N1) aufgetreten, das sich leicht von Mensch zu Mensch verbreitet. Am 11. Juni 2009 wurde von der WHO die Pandemiestufe 6 ausgerufen, die sich auf die Ausbreitung des Virus und nicht auf den Schweregrad der auftretenden Erkrankungen bezieht.
Hannover, 22. Oktober 2009 |
23.10.2009
Am 22. Oktober fand ein wissenschaftlicher Workshop zum HIV-Testungsansatz im deutschen Gesundheitswesen statt. Ziel der Veranstaltung war, die Formulierung von Empfehlungen zum zukünftigen HIV-Testungsansatz in Deutschland zu entwickeln.